Oreganoöl Wirkung, Andwendung, Qualität & Kaufempfehlung

Produktvergleich zuletzt aktualisiert am 01.10.2020
Autor: Dr. Annika Mix
Datum: 01.10.2020
Lesezeit: 11:33 min

Oreganoöl ist seit jeher als intensiv wirkendes Heilmittel bekannt. Bereits seit der Antike wird es gegen die unterschiedlichsten gesundheitlichen Probleme eingesetzt.

Bezeichnung Oregano
Bot. Name Origanum vulgare
Synonyme Dost, Wilder Majoran, Origanum vulgare
Eng. Name Oregano oil
Herkunft Mittelmeerregion
Preis pro 10ml 4,95

Heutzutage ist es Gegenstand zahlreicher Forschungen und hat seinen Einzug auch in die Küche gefunden. Sein Duft ist typisch würzig und aromatisch.

Innere Wirkung

Oregano ist nicht nur ein sehr beliebtes Gewürz, sein Öl lässt sich wegen seiner vielen Inhaltsstoffe auch gegen die verschiedensten gesundheitlichen Beschwerden einsetzen. Dabei sind viele Inhaltsstoffe des Öls bisher noch gar nicht erforscht, aber dennoch Gegenstand klinischer Forschung. Die bisher bekannten Stoffe sollen bei folgenden Beschwerden sehr gute Behandlungserfolge erzielen:

Krebs

Oreganoöl wird im Moment in klinischen Studien auf seine Wirkung gegen Krebs getestet. Ersten Forschungsergebnissen zufolge hemmt es das Wachstum von Krebstumoren indem es die Zellen an ihrer Teilung hindert. Laut vielen Patienten, hilft es die negativen Auswirkungen der Chemotherapie zu überstehen.

Der genaue Mechanismus, wie Oregano Krebs bekämpft, wurde in einer Studie untersucht, die 2014 in Brasilien publiziert wurde. Laut einer anderen Studie soll Oreganoöl nicht nur gegen Krebs helfen, sondern auch bei diversen Lungenschäden wirksam sein.

Lungenentzündung

Aufgrund seiner starken entzündungshemmenden Wirkung kann das Oreganoöl gegen fast jedes Problem in unserem Körper angewendet werden, das auf einer Entzündung beruht. Auch bei der sehr gefährlichen Lungenentzündung kann Oreganoöl dienlich sein. Es sollte jedoch auf keinen Fall eine Eigenmedikation mit dem Öl durchgeführt werden. Lungenentzündungen können lebensgefährlich werden. Deshalb ist unbedingt ein Arzt zu konsultieren.

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Zur Darmsanierung

Oreganoöl hilft gegen Beschwerden des Magen-/Darmtraktes, denn es wirkt stark durchblutungsfördernd, antibakteriell und antiviral. Durch die verstärkte Durchblutung der Magenwand wird diese angeregt, mehr Magensaft zu produzieren. Dadurch kann man die verdauungsfördernde Wirkung des Oregano erklären. Durch den vermehrten Magensaft kann schwer verdauliche Nahrung besser verdaut werden. Dadurch hilft das Öl Magenschwäche auszugleichen und wirkt magenstärkend.

Gegen Bakterien

Bereits im Altertum wurde Oregano altem, bzw. schmutzigem Wasser zugesetzt, um es wieder genießbar zu machen. Auch Seefahrer haben ihre Wasservorräte sehr oft mit Oregano versetzt, um sie so länger haltbar zu machen. Oreganoöl wird gerade in Bezug auf die hartnäckige Krankheit MRSA untersucht. Darunter versteht man Bakterienstämme, die eine gewisse Resistenz gegenüber herkömmlichen Antibiotika entwickelt haben.

Solche Bakterienstämme, wie etwa Staphylococcus aureus, sind in Krankenhäusern entstanden, in denen Ärzte zu häufig Antibiotika verschrieben haben. Betroffene leiden zum Beispiel an offenen Wunden, die nicht heilen. Eine Behandlung mit Oreganoöl führt häufig zu einer Abheilung solcher Wunden. In einer klinischen Untersuchung konnte diese Wirkung belegt werden. Der genaue Wirkmechanismus ist jedoch bis heute unbekannt.

Aufgrund seiner starken antibiotischen Wirkung kann das Öl auch noch gegen andere infektiöse Probleme eingesetzt werden. Besonders bei Atemwegs- und Ohreninfektionen hat sich das Öl als gute Behandlungsmethode herausgestellt.

Parasiten

Origanoöl vermag es nicht nur Bakterien wirksam zu bekämpfen, man hat auch herausgefunden, dass es gut gegen größere Parasiten wirkt, die den menschlichen Körper bewohnen. Solche Bakterien sind häufig im Darm zu finden. Parasiten können über die Nahrung in den Darm gelangen. Obst oder Gemüse, dass nicht ausreichend gewaschen wurde, sind dabei besonders gefährlich. Betroffene nehmen zum Beispiel oft sehr stark ab. Am bekanntesten ist sicherlich der Bandwurm der bis zu 23 m lang werden kann. Das Oreganoöl hindert diese Organismen an der Nahrungsaufnahme und zwingt sie somit unseren Körper zu verlassen oder abzusterben.

Blutverdünnung

Oreganoöl wirkt starke blutverdünnend. Dies ist vor allem für Menschen mit Herz-/ Kreislaufproblemen von Vorteil oder auch für Menschen, die auf blutverdünnende Medikamente angewiesen sind. Oreganoöl kann und sollte den Effekt dieser Medikamente zwar nicht ersetzen, es wirkt jedoch sehr gut unterstützend. Menschen, die an zu viskosem, also nicht-zähflüssigem Blut leiden, sollten vor der Verwendung von Oreganoöl einen Arzt konsultieren.

Äussere Wirkung

Oreganoöl bei Problemen im Mundraum

Oreganoöl wirkt sehr stark schmerzstillend und entzündungshemmend. Diese Eigenschaften machen es zu einem exzellenten Mittel gegen diverse Beschwerden im Mund. Sollten Sie zum Beispiel unter entzündetem Zahnfleisch leiden, so kann Oreganoöl dem Abhilfe schaffen. Das Öl hemmt die Produktion diverser Enzyme, die für die Entstehung der Entzündung verantwortlich sind. Wegen des hohen Gehaltes an p-Cymol hat man auch gute Erfahrungen mit dem Öl bei leichten Zahnschmerzen gemacht, da p-Cymol einer der stärksten schmerzstillenden Stoffe in der Natur ist.

Herpes

Eine der lästigsten Viruserkrankungen ist zweifellos Herpes simplex. Umso vielversprechender ist es, dass Oreganoöl in einer Studie sehr effektiv gegen den Herpesvirus eingesetzt wurde. Zumindest bei der lokalen Anwendung. Es kann den Virus zwar nicht dauerhaft aus dem Körper vertreiben, aber lokal auf Herpesbläschen aufgetragen, verschwinden diese sehr schnell wieder.

Akne und Pickel

Wegen seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung kann das Oreganoöl auch gegen entzündliche Hautprobleme, wie Akne und Pickel eingesetzt werden. Es bekämpft die entzündungs-auslösenden Bakterien und die Entzündung an sich im gleichen Maße. Zusätzlich kann es zur Bekämpfung von Hautparasiten verwendet werden.

Läuse und Milben sind beispielsweise nicht nur lästig, sie können unter Umständen auch schwere Krankheiten übertragen. Das Humanopapilovius (HPV) ist ein Beispiel. Dieses Virus ist für die sogenannte Hirnhautentzündung verantwortlich. Durch die Bekämpfung der Parasiten wird auch die Verbreitung dieser Krankheiten unterbunden.

Mandelentzündung

Mandelentzündungen treten häufig im Kindesalter auf und erfordern oft die operative Entfernung der entzündeten Mandeln. Das Oreganoöl kann eine heilende Wirkung auf die Mandeln haben, wenn es lokal aufgetragen werden kann. Im besten Fall kann dadurch auf die Operation verzichtet werden. Dies sollte man jedoch mit einem Arzt vorher absprechen.

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Haut-, Fuss- und Nagelpilz

Einige der stärksten Wirkungen des Oreganoöls ist sicher die gegen Pilzinfektionen. Besonders gut wirkt es dabei gegen Candida albicans, einen der weitverbreitetsten parasitär lebenden Pilze. Forscher konnten belegen, dass der Pilzbefall bereits 72 Stunden nach der Behandlung mit Oreganoöl zu 100 % abgeklungen ist. Diese Wirkung konnte in einer Studie belegt werden, die im ‘Egyptian Journal of Biochemistry and Molecular Biology’ publiziert worden ist.

Nebenwirkungen

Oreganoöl hat einige wenige Nebenwirkungen, die zu beachten sind. Früher wurde das Öl beispielsweise verwendet, um die Wehen bei einer Geburt einzuleiten. Sollten Sie also schwanger sein, ist es ratsam, auf Oreganoöl aus diesem Grund zu verzichten. Ähnlich wie andere Lippenblütler, kann Oreganoöl bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. In extremen Fällen können Symptome wie starker Juckreiz, Hautrötungen, Ausschlag, Schwellungen und sogar Atemnot auftreten. In einem solchen Fall sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren und vom weiteren Gebrauch absehen. Wenn man Oreganoöl einnimmt, kann es die Aufnahme von Eisen im Darm verhindern. Man sollte es deshalb nach spätestens 6 Wochen wieder absetzen, wenn man eine längere Kur gemacht hat.

Anwendung

Oreganoöl hat auf unsere Haut eine stark reizende Wirkung. Es sollte daher immer nur in einer geringen Konzentration auf die Haut aufgetragen werden. Als Trägeröl eignen sich Jojobaöl, Aprikosenöl, Traubenkernöl oder einfaches Olivenöl.

Wenn die Oreganoöl inhalieren möchten, geben Sie 5 bis max. 20 Tropfen des Öls in einem Topf mit dampfend heißem Wasser. Die gewünschten Inhaltsstoffe können Sie so direkt einathmen. Denken Sie daran, dass das Öl auf der Wasseroberfläche schwimmt und besonders am Anfang des Dampfbades, die Intensität sehr stark ist. Es ist ggf. besser, mit wenig Öl anzufangen und später noch ein paar Tropfen hinzuzufügen, wenn Sie dies wünschen. Während des Dampfbades können Sie ein Handtuch über den Kopf und Topf legen, damit der Dampf direkt zu Ihrem Gesicht transportiert wird. Ihre Augen sollten Sie aber unbedingt geschlossen halten, da diese von den Dämpfen gereitzt werden können.

Innerlich eingenommen, können Sie Oreganoöl für Infektionskrankheiten verwenden, zur Darmsanierung oder um Parasiten zu bekämpfen. Dafür vermischen Sie Oreganoöl am besten mit einem hochwertigen Speiseöl, zum Beispiel Olivenöl. Für eine 10-prozentige Mischung geben Sie 1 Tropfen Oreganoöl auf 10 Tropfen Speiseöl, für eine 20-prozentige Lösung 2 Tropfen.

Die Zeit der Einnahme und die Dosierung ist individuell verschieden. Am stärksten wirkt Oreganoöl auf nüchternen Magen. Doch das kann bei empfindlichen Menschen Beschwerden verursachen. Falls Sie das nicht vertragen, nehmen Sie Oreganoöl am besten nach dem Essen ein. Bei Eisenmangel sollten Sie nach dem Essen 2 Stunden vergehen lassen, da dieses ätherische Öl die Aufnahme von Eisen beeinträchtigt.

Die richtige Dosis finden Sie durch Experimentieren heraus. Mehr als 15 Tropfen einer Mischung mit Oreganoöl sollten Sie nicht am Tag einnehmen. Es empfiehlt sich, mit 1 Tropfen morgens, mittags und abends zu beginnen. Vertragen Sie diese Dosierung gut, können Sie die Einnahme steigern bis auf 5 Tropfen 3 mal täglich. Am besten wirkt Oreganoöl als Kur. Nach 7 Tagen Einnahme pausieren Sie eine Woche, bevor Sie das Öl erneut einnehmen.

Das Oreganoöl kann als "Gewürz" auch gut für einige Gerichte verwendet werden. 2-5 Tropfen des Öls sind bereits ausreichend, um der Speise eine angenehme Note Oregano zu geben. Damit sich der Geschmack besser verteilt, ist es empfehlenswert, es vorher mit 50 - 80 ml Olivenöl zu vermischen. Zum Essen sollten sie Öl in Bio Qualität verwenden. Sollten sie Oreganoöl im Mundraum verwenden wollen, können Sie 3-4 Tropfen mit einem Teelöffel Salz in ein Glas mit warmen Wasser geben und das Gemisch anschließend gurgeln. Gute Rezepte finden Sie auf: oregano-oel.info

Um es Kindern schmackhaft zu machen können sie vom Oreganoöl auch 2-3 Tropfen in den Saft oder in die Milch beimengen. Bei der Einnahme für die innerliche Anwendung, stehen in der Apotheke diverse mit Oreganoöl versetzte Präparate, wie z.B.: Oregano Öl Kapseln, zum Kaufen zur Verfügung.

Herstellung

Oreganoöl wird klassisch mittels Wasserdampfdestillation gewonnen. Man benötigt für die Gewinnung von 1l Öl über 50 kg Oregano.

Oreganoöl für die Küche selbst herstellen

Oreganoöl kann jedoch sehr gut auch zu Hause hergestellt werden. Sie benötigen dafür lediglich reinen Alkohol, ein Einmachglas und genügend Oregano. Geben Sie die Pflanze zusammen mit dem Alkohol in das Einmachglas und stellen Sie dieses für 3 Wochen an einen warmen Ort.

Nach drei Wochen hat der Alkohol das ganze Öl aus dem Oregano aufgenommen. Sie können die Flüssigkeit nun in eine Schüssel überführen und warten bis der Alkohol vollständig verdampft ist. Der Rückstand ist ihr selbst hergestelltes Oreganoöl. Beachten sie allerdings, dass dieses Öl nicht dieselben therapeutischen Wirkungen besitzt, wie klassisch hergestelltes Oreganoöl.

Lagerung und Haltbarkeit

Achten sie darauf das Oreganoöl stets dunkel, kühl und trocken zu lagern. Lagern sie das Öl stets außerhalb der Reichweite von Kleinkindern. Sollte sich das Öl bei zu kalter Lagerung verfestigen, so ist dies kein Hinweis auf einen Qualitätsverlust, ganz im Gegenteil. Qualitativ hochwertige und reine Öle neigen dazu, sich bei Kälte zu verfestigen. Sollte dieser Fall eintreten, reicht es aus, das Öl leicht zu erwärmen, um es anschließend normal weiterverwenden zu können. Auch wenn das Öl trüb geworden ist, bedeutet das nicht, dass es nicht mehr genießbar ist und kann ebenfalls ein Qualitätsmerkmal sein, denn bei unraffinierten hochwertigen Ölen sind die Trübstoffe noch enthalten. Wenn das Öl doch ranzig ist, vertrauen Sie Ihrer Nase, denn Sie werden es am Geruch erkennen. Bei Schimmelbildung entsorgen Sie das Öl sofort.

Chemische Zusammensetzung

Die wichtigsten biologisch aktiven Inhaltsstoffe im Oreganoöl sind:

  • Thymol
  • Carvacrol
  • P-Cymol
  • Borneol

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Thymol ist ein Mitglied der Pflanzenwirkstoffe mit dem Namen Phenole. Es vernichtet zahlreiche Bakterien und Pilze zuverlässig und rasch. Unter anderem macht es resistenten Bakterien der Stämme Staphylococcus aureus und Escherichia coli den Garaus. In den Bakterien reichert es sich in den Zellmembranen an und hungert die Zellen auf diese Weise quasi aus.

Bei Carvacrol handelt es sich um eine terpenoide Substanz, die wie Thymol zu den Phenolen gehört. Es hemmt die Funktion von verschiedenen Enzymen im Körper, die Entzündungen fördern. Außerdem wirkt es vernichtend auf Pilze und zahlreiche Bakterien. Darüber hinaus ist dieser aromatische Kohlenwasserstoff ein antioxidativ wirkendes natürliches Schmerzmittel. Es fördert die Funktion von Enzyme im Inneren von Zellen, die oxidativen Stress hemmen.

Die biologische Funktion von p-Cymol ist bisher nicht bekannt. Dafür ist Borneol hochinteressant. Dieses Monoterpen kann die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen im Körper erhöhen, unter anderem, indem es die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger macht. Darüber hinaus lindert Borneol schmerzen, indem es Botenstoffe wie Actylcholin hemmt.

Außerdem enthält Oreganoöl zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem Vitamin B und C sowie Zink, Vitamin K, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Geschichte

Der Name ''Oregano'' kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie ''Erfrischung der Berge''. Besonders in den Ländern rund um das Mittelmeer ist Oregano ist bereits seit dem Altertum ein beliebtes Gewürz und eine vielseitig eingesetzte Heilpflanze. Bei den alten Römern wurde Oregano oft auch als Räucherwerk verwendet. Die Pflanze ist neben Mozzarella und Tomatenmark einer der 3 Bestandteile der berühmten ‘Pizza Margherita’. Dieses Gericht wurde für die Königin Margareta kreiert und spiegelt die Farben der italienischen Flagge, auch Tricolore genannt, wider. Im Mittelalter war Oregano als wichtige Hexenabwehrpflanze in ganz Europa verbreitet. Für diesen Zweck vergrub man kleine Oreganosträucher vor der Eingangstür des Hauses, das es zu schützen galt. Man glaubte, dass Hexen so nicht über die Schwelle treten könnten.

Botanik

Oregano ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20-70 cm erreicht. Sein Ursprungsgebiet ist rund ums Mittelmeer, wobei er heute jedoch weltweit angepflanzt wird. In gemäßigten Klimazonen ist Oregano winterhart. Er ist außerdem bekannt dafür, Bienen anzulocken, da er einen Nektar produziert, der bis zu 75 % aus Zucker besteht. Aufgrund dieser Eigenschaft wird Oregnano auch auf Plantagen anderer Kulturpflanzen angepflanzt. Aufgrund des weltweiten Bienensterbens herrscht in der Landwirtschaft ein Mangel an den fleissigen Bestäubern und deshalb wird Oregano verwendet, um die Tierchen auf die Felder zu locken. Seine Blütezeit reicht von Mai bis August.

Kultivierung

Oregano wird heute weltweit in gemäßigten Klimazonen angebaut. Natürliche Populationen findet man jedoch nur in Europa. Die Pflanze bevorzugt halbtrockene, stark kalkhaltige Böden. Zur Verarbeitung des Oreganos verwendet man hauptsächlich die Blätter und Stängel. Oregano kann ganzjährig geerntet werden. Dafür werden die Stengel einige Zentimeter oberhalb des Bodens abgeschnitten und zum Trocknen an einen dunklen Ort gelegt. Vermehrt wird die Pflanze hauptsächlich über Setzlinge, da die Keimdauer der winzigen Samen über 2 Monate beträgt.

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